Wir feiern sechs Jahre Lenus

Jubiläum 6-jähriges Bestehen der Lenus GmbH

Am 1. Februar 2011 gründete Martin Schröter gemeinsam mit seinem damaligen Geschäftspartner die Lenus GmbH. In einem kurzen Interview nimmt sich der geschäftsführende Gesellschafter Zeit mit uns zurückzublicken auf die vergangenen sechs Jahre und gibt uns einen persönlichen Einblick in sein Unternehmen.

Herr Schröter, warum haben Sie Lenus vor sechs Jahren gegründet?

Vor der Gründung von Lenus habe ich viele Krankenhäuser kennengelernt, die schlechte Erfahrungen mit ihren Beratern gemacht hatten. Nach der Präsentation ihrer Konzepte ließen sie die Verantwortlichen sprichwörtlich mit der Umsetzung im Regen stehen. Die Begleitung bei der Realisierung von Optimierungsmaßnahmen ist aber von hoher Bedeutung, damit aufgezeigte Einsparpotentiale auch wirklich gehoben werden können. Da die Personalkosten in einem deutschen Akutkrankenhaus ca. 60 % ausmachen, entsteht bei Tarifsteigerungen schnell ein Kostenproblem. Meine Intention ist es den Kliniken dabei zu helfen, ihre Sachkosten zu optimieren und gleichzeitig ihre Qualität zu steigern. Aber nicht nur mit individuellen Beratungskonzepten, sondern vor allem als kompetenter Ansprechpartner in der Umsetzungsphase. Deshalb habe ich Lenus gegründet - um gemeinsam mit den Krankenhäusern die Potentiale zu erkennen und nutzbar zu machen.

Das klingt nach großen Herausforderungen, Herr Schröter. Was waren Ihre persönlichen Highlights der letzten Jahre?

Natürlich war bereits unser erster Auftrag ein Highlight. Bereits einen Tag nach Gründung begannen wir für Deutschlands größten kommunalen Klinikkonzern Vivantes tätig zu werden. Die Herausforderung bestand darin, die Speisenversorgungs- und Gebäudereinigungs-Prozesse in den einzelnen Häusern zu optimieren und zu vereinheitlichen.

Ebenfalls ein schöner Moment war die Entstehung eines Projektes mit den Häusern der Knappschaft, der Klinikum Westfalen GmbH. Im Erstgespräch hatten wir bereits nach wenigen Minuten ein gemeinsames Verständnis für erfolgreiche Krankenhaus-Bewirtschaftung und konnten so nach kurzer Dauer des Projektes hohe Einsparungen und nachhaltige Qualitätssteigerungen erzielen.

Sehr erfolgreich ist auch unsere Zusammenarbeit mit den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach. Gemeinsam konnten wir mit dem Team um Herrn Hellermann und Herrn Professor Lahm in der Projektlaufzeit von vier Jahren eine Einsparung in den Bewirtschaftungskosten der Medizintechnik über 2,5 Mio. EUR erzielen. 

Diese vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind für mich die schönsten Momente als Geschäftsführer bei Lenus.

Sicherlich gab es in den ersten Jahren auch Stolpersteine. Wo lagen denn die Herausforderungen bei der Unternehmensgründung?

Als wir mit einem noch kleinen Team angefangen haben, war es natürlich anspruchsvoll gleichzeitig neue Projekte zu akquirieren, aber auch die laufenden Projekte gut zu betreuen. Daher haben wir uns bereits nach kürzester Zeit durch einige Spezialisten verstärkt. Doch auch hier lag die Herausforderung darin, ein homogenes Team zu formen, das sich fachlich und menschlich optimal ergänzt. Bei unserem Wachstum war es wichtig, sich auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren und bei Bedarf auch strukturell zu reduzieren. So konnten wir ein flexibles und dynamisches, aber auch familiäres Unternehmen bleiben, welches heute aber dennoch in der Lage ist, deutlich größere und komplexere Projekte zu betreuen.

Herr Schröter, was motiviert Sie bei all den unternehmerischen Herausforderungen täglich neu, Ihr Herzblut und Ihre Energie zu investieren?

Ich bin in einer Unternehmerfamilie groß geworden. Zu gestalten und zu steuern wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Da ich dann zudem meine Ausbildung und Qualifizierung zum Betriebswirt und zum Gebäudereinigungsmeister absolviert habe, schlagen zwei Herzen in meiner Brust - der Visionär und der Macher. Mir ist es sehr wichtig meine Visionen nicht nur zu denken, sondern sie gemeinsam mit unseren Mitarbeitern auch umzusetzen und Erfolge zu feiern.

Eine letzte Frage noch: Worauf freuen Sie sich in 2017 mit Lenus am meisten?

Wir sind aktuell dabei unsere Prozessschritte zu professionalisieren und somit für unseren Kunden einen neuen Qualitätsstandard zu schaffen. Auch die Neuentwicklung von Beratungsprodukten ist für mich eine Herzensangelegenheit. Hierbei setzen wir vor allem auf die Erlösoptimierung. Künftig wollen wir es den Geschäftsführern der Krankenhäuser dank einer Cockpit-Steuerung ermöglichen tagesaktuelle Daten zu erheben, um somit eine Grundlage für die wichtigen Management-Entscheidungen zu bilden. Davon erwarten wir uns eine neue und transparentere Steuerung der eigenen Prozesskosten.

Herzlichen Dank, Herr Schröter für dieses Interview. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei diesen Herausforderungen.

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